Reise in die Vergangenheit – Glück in Analog

Reise in die Vergangenheit – Glück in Analog

Für meine Homepage habe ich mich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben. In meine Vergangenheit. Ich habe das Glück sehr viele Fotos von meiner Kindheit zu besitzen und zudem einen sehr großen Erinnerungsschatz in mir zu tragen.
Die Fotos wurden mit verschiedenen Kameras aufgenommen, und weisen unterschiedliche Formate, Druckqualitäten, Fotopapiere und unterschiedliche Bearbeitungen auf. (Denn, oh ja, auch in der Dunkelkammer wurden und werden Bilder bearbeitet.)
Ich habe also meine Fotokisten und Alben durchgesehen und meine Lieblingsbilder ausgewählt. Und ich habe sie schnell gefunden, die Bilder, die mich am meisten angesprochen haben.
Sie sind für mich ein Schlüssel zum Glück.

Doch warum haben sie mich angesprochen?

Ich habe mir den kleinen Stapel genauer angesehen und festgestellt, dass ich nach denselben Kriterien ausgewählt habe, wie ich es auch bei meiner Arbeit tue:
Atmosphäre und Gefühl.
Dabei habe ich außer Acht gelassen, ob die Bilder fehlerhaft sind. Das tu ich bei meiner Arbeit auch. Denn für mich zählt nicht, ob ein Bild perfekt ist, sondern was es zu sagen hat.

Ich habe mit dem Herzen ausgewählt. Und mit dem Bauch.
All diese Bilder sind für mich Sinnbilder meiner Kindheit. Sie bergen in sich einen der größten Schätze, die ein Mensch besitzen kann: Kostbare Erinnerungen.

Warum sind Erinnerungen so wichtig?

Sie sind Teil unserer Identität. Und sie sind Teil unserer Geschichte. Sie sind Anker und Glücksquelle, sie verbinden, (v)erklären und bestätigen. Sie sind Transportmittel in unsere Vergangenheit, kleine Trigger.
Und sie sind vollgepackt mit Gefühlen.

 

Analoge Fotografie

Tatsächlich ist es auch so, dass ich mich in Zukunft mit der analogen Fotografie befassen möchte.
Ich habe mit 12 Jahren meine ersten analogen Bilder gemacht und stand auch schon in der Dunkelkammer und habe selbst entwickelt – eine wunderbare Erfahrung!

Mein Onkel, der selbst professioneller analoger Fotograf mit eigener Dunkelkammer war und meine Eltern mit ihrer alten Canon haben mich in Sachen Fotografie stark beeinflusst, nicht zuletzt durch die Bilder, die sie im Laufe der Jahre gemacht haben und von denen mir ein Teil davon glücklicherweise selbst gehört.

Die digitale Fotografie ist mein Beruf, aber mir fehlt etwas. Das Handfeste, das Handwerkliche, die Gerüche, das andere Zeitgefühl, die völlig andere Herangehensweise bei der Aufnahme und der Entwicklung, die Wertschätzung einer einzelnen Aufnahme.
Ich trauere ihr wirklich nach, dieser Zeit der so ehrlichen Fotografie. Denn für mich ist sie das. Ehrlicher und bodenständiger.
Meine zukünftige Entwicklung wird daher die analoge Fotografie miteinbeziehen.
Ich freu mich wie ein Kind darauf! 🙂

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